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Der Weckruf "Get out of your lazy bed" erschallte am Sonntag, den 17. Mai 2009:
Das Cocktail Vocale ludt ein zur Matinee im Odeon der SMTT...
... und lieferte eine Show ab, die sich sehen und hören lassen konnte.
Im gut besuchten Odeon der Musikschule Sindelfingen dirigierte Dmitri Prokhorenko den Cocktail Vocale und löste brausenden Beifall aus.
Die Sängerinnen und Sänger boten einen fantasievollen Mix aus Schauspiel, Musik und Gesang rund um einen musikalischen Tagesablauf. Dazu servierten sie in der Pause Häppchen aus der eigenen Küche.
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Sindelfinger Zeitung SZBZ-Mitarbeiter Bernd Heiden:
Locker und unverkrampft
Denn der Chor für Pop und Jazz unter dem Dach der Chorvereinigung Liederkranz Sindelfingen hatte unter der Leitung von Dmitri Prokhorenko ein Musikmenü mit fast ausschließlich Jazz-Nummern zusammengestellt. Was erstens wegen der üblicherweise anspruchsvollen Jazzharmonik eine Herausforderung und Probenaufwand bedeutet. Zweitens sind Jazzstücke keine Chorkompositionen, sondern vielfach Instrumentalstücke, was nicht selten zu sanglichen Tücken führt.
Und bekanntlich bereiten bei Jazz fast immer irgendwelche Bands zumindest den rhythmisch-harmonischen Hintergrund auf. Bis auf zeitweilige Unterstützung durch Christian Rehm am Flügel musste dies der Chor allein mit seinen Stimmen leisten.
Freilich, nicht alle aufgezählten Schwierigkeiten traten geballt bei allen Stücken auf. Das mottogebende „Get out of your lazy bed“, in den 80er Jahren ein Clubjazzhit von Matt Bianco hat natürlich ebenso eine Singmelodie wie das Gospel „Operator“, das Arrangement des Bossa-nova-Klassikers „Mas que Nada“ verzichtet ganz auf Instrumental-Imitationselemente, den Sambarhythmus steuert allein das Klavier bei. Bei „Take Five“ von Brubeck oder dem heißen Ellington-Klassiker „It don’t mean a thing“ kommt dagegen fast alles auf einmal.
Grosso modo schlug sich der Chor dabei gut, zeigt gutes Feeling für Swing, rhythmische Sicherheit beispielsweise auch beim Bossa nova oder in Ellingtons Verschiebungen. Mit ungemein viel Engagement führt Dirigent Prokhorenko den Chor durch die guten, teils sehr aufwändigen, sehr komplexen Arrangements, was beim wohl kniffligsten Arrangement des Vormittags, dem A-Cappella-Stück „Englishman in New York“ dennoch nicht ganz ausreicht, um das Stück durchweg total souverän zu überstehen.
Das vielleicht Wichtigste: Die Intonation ist meist sehr ordentlich, was ein paar wenige Ausnahmen einschließt, auch bedingt durch mitunter ans Virtuose reichende Anforderungen wie die hohen, wuseligen Synthi-Imitationen bei Matt Bianco. Und vielleicht noch wichtiger, da Cocktail Vocale sich im Popularmetier bewegt: Das Ensemble präsentiert sich unverkrampft und locker auf der Bühne.
So kommt viel Fun rüber, den die Sängerinnen und Sänger trotz der Anforderungen offensichtlich haben. Für zusätzliche Auflockerungen des strengen Chorsatzes können immer wieder Solisten sorgen wie Sopranistin Diana Remón-Friedrich sängerisch oder Sabine Jandl-Fischer am Saxofon.
Männer fehlen im Bass
Was dem Cocktail Vocale fehlt? Vielleicht ab und an etwas mehr Akzente, besser gesagt knackig-kurze Crescendi in den Swing-Phrasen, womit schon manche Amateur-Big-Band ihre Swing-Nummern simpel, doch erheblich aufpoliert hat. Zudem mag man dem Chor nicht zu Fade-Out-Schlüssen raten. Die Arrangements mit pfiffigen Überraschungsschlüssen machen jedenfalls im Odeon einen weit professionelleren Eindruck. Ganz sicher aber fehlen dem Chor Männer im Bass. Seltsamerweise hat das Ensemble nämlich einen erheblichen Tenorüberhang. Also aufgepasst, Tieftöner: Ran an den Vokal-Cocktail. Mehr Informationen unter www.liederkranz-sindelfingen.de im Internet. |
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"Wer geht mit uns aus?" fragte das Cocktail Vocale am Samstag, 8. Juni 2008.
Der Mitarbeiter der Sindelfinger Zeitung SZBZ Hans-Ulrich Kramer schrieb über unser Konzert:
Die gute Laune steckt an
Der Chor Cocktail Vocale unter Leitung von Dmitri Prokhorenko servierte im Sindelfinger Odeon einen musikalischen Cocktail, der hervorragend mundete: Die ersichtlich gute Laune der Sänger war ansteckend. Aus einem starken Kollektiv ragten die Solisten Diana Rémon-Friedrich, Stefanie Zinn und Jörg Rakoczy sowie Pianist Christian Rehm heraus.
Tolle Akustik, tolles Konzert: Erst nach mehreren Zugaben haben die Sängerinnen und Sänger von "Cocktail Vocale", dem Chor für Pop, Jazz und mehr in der Chorvereinigung Liederkranz Sindelfingen, die Bühne im Odeon verlassen. Unter dem Motto: "Wer geht mit uns aus?" präsentierten die Musiker Melodien aus Oper, Musical, Kino, Latin und Disco. Dabei war das Programm gespickt mit Höhepunkten.
So etwa gleich zu Beginn mit dem unverwüstlichen "As time goes by" aus dem Filmklassiker Casablanca. Ein lockerer, leichter Auftakt, der mit seinem mehrstimmigen Frauen- und Männergesang, zum Teil abwechselnd oder versetzt, sehr abwechslungsreich geriet. Schön auch die Opern-Parodie "Italian Salad". Jörg Rakoczy brillierte hierbei als "Startenor mit dem roten Schal" und bewies neben seiner musikalischen Klasse auch komödiantisches Talent.
Solider Begleiter
Weiterer Höhepunkt war der Song "Operator", bei dem sich Diana Rémon-Friedrich als herrlich-überdrehte Vorsängerin präsentierte. Der Restchor überzeugte als solider Begleiter und Nachsänger. Ins Kino ging es mit Melodien wie "Over the Rainbow", bei dem die beiden Solosängerinnen Stefanie Zinn und einmal mehr Diana Rémon-Friedrich herausragten, oder Leonard Cohens "Hallelujah", bei dem Jörg Rakoczy zu einem imponierenden Anfangssolo ansetzte. Der Restchor summte schön mit.
Dirigent mit Auftaktsolo
Hervorragend die Interpretation des Stücks "Girl from Ipanema", bei dem Rémon-Friedrich und Rakoczy zu Scat-Einlagen ansetzten. Nach einem verhaltenen Auftakt der Frauen folgten die Männer mit ihrem sanften und akzentuierten Gesang. Den Titel "Prende la Vela" adelte Dirigent Dmitri Prokhorenko mit einem Auftaktsolo. Zum guten Ende ging es noch in die Disco, wo die Sängerinnen und Sänger ein kräftiges "Night Fever" anstimmten. Ein letzter Höhepunkt war der Song "It's Raining Men", den "Cocktail Vocale" in einem ungewöhnlichen, raffinierten Arrangement präsentierte: Ganz ohne Klavier wurden die Strophen vom Chor allein bestritten. Die an- und abschwellende Soundkulisse war mal etwas anderes als der stampfende Disco-Sound des Originals. |
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Der Höhepunkt des Cocktail Vocale-Jahres 2007 war der Liederabend am 23. Juni im Odeon der Sindelfinger Musikschule. Unter dem Motto "In Liebe, Cocktail Vocale" haben wir dem Publikum in die Herzen gesungen.
Unser Chorleiter Dmitri hat uns mit seiner professionellen Chorleitung termingerecht in Top-Form gebracht. Nach mehreren Zugaben am Ende des Konzertes können wir sagen, dass es auch diesmal wieder ein voller Erfolg war.
Bilder vom Konzert gibt es in der Bildergalerie zu sehen.
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Der Pressebericht der SZ/BZ zum Konzert:
Klassiker zeigen Schokoladenseite
Liebe war das beherrschende Thema des Sindelfinger Chors Cocktail Vocale am Samstagabend. Unter der Leitung von Dimitri Prokhorenko wurde das fast voll besetzte Odeon mit Detailverliebtheit und entspannter Atmosphäre verzückt.
Der Chor, der seit acht Jahren von Dimitri Prokhorenko geleitet wird begann jeden Akt mit einer kurzen Einführung. Das lockerte die Atmosphäre auf. Die fünf Akte stellten den Zyklus einer Liebe dar. Von "Frisch verliebt" über "Im Rausch der Sinne" bis hin zu "Es ist aus" wurden die jeweils dazu passenden Lieder geschmackvoll ausgesucht. Das bunt gemischte Programm tat sein Übriges dazu.
Dass neben der fantasievollen Präsentation auch die gesangliche Qualität nicht zu kurz kam, lag neben der peniblen Vorbereitung durch den Dirigenten auch an der Begleitung. Christian Rehm zeigte eine überzeugende Vorstellung am Flügel. Im ständigen Kontakt mit dem Dirigenten wurden kleine Unebenheiten zeitnah ausgeglichen.
Der Chor selbst zeigte seine Schokoladenseite bei den zwei Liedern der Comedian Harmonists, die unkaputtbaren Klassiker "Veronika, der Lenz ist da" und "Wochenend und Sonnenschein".
Diese sehr anspruchsvollen Lieder im Repertoire wurden durch detaillierte dynamische Ausarbeitung zum Highlight des Abends. Dass der gemischte Chor aber auch vor moderneren Sachen nicht zurückschreckt, zeigen Stücke von Robbie Williams und Norah Jones. Auch hier waren präzise Intonation und zarte Melodielinien zu hören.
Nur bei "Moonlight Serenade" geriet der Klang der Tonspitzen etwas dünn. Die schmälerte jedoch keineswegs die Eindrücke eines wunderbar leichten Abends, der Futter für Herz und Seele bot. (Robert Steiner)
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'Let´s go swinging' hieß es am 21. Mai 2006 im Odeon in Sindelfingen. Mit Unterstützung durch Schlagzeuger Oliver Thun, dem Pianisten Christian Rehm und natürlich unserem Chorleiter und Dirigenten Dmitri Prokhorenko ging es ab 11 Uhr beschwingt in den Sonntag. Die Resonanz war groß und die Stimmung gut.
Neben den gesanglichen Leckerbissen wie Moonlight Serenade, Tuxedo Junction, Chatanooga Choo Choo und vielen mehr kam auch der Gaumen nicht zu kurz. Für Speisen und Getränke war bestens gesorgt. Kurzum eine gelungene Veranstaltung vor nahezu vollbesetzter Kulisse.
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Dies hat sich auch in einem Pressebericht der SZ/BZ sehr positiv niedergeschlagen:
'Genau die richtige Stimmung für einen Sonntagmorgen traf der Chor Cocktail Vocale in der Chorvereinigung Liederkranz Sindelfingen mit einer Swing-Matinee. Im fast vollbesetzten Odeon der Schule für Musik, Theater und Tanz unterhielten die Sänger mit beschwingten Titeln und lockeren Moderationen.
Leicht und luftig kommt der Titel 'Something stupid' daher. Zurückhaltend stimmen die Sängerinnen und Sänger von Cocktail Vocale den Sinatra-Klassiker an. Damit schaffen sie gleich zu Anfang eine entspannte Atmosphäre, wie man es sich als Zuhörer an einem Sonntagmorgen wünscht....
...Die stärksten drei Stücke kommen kurz vor Ende. Bei 'Moonlight Serenade' schwelgen die Musiker mit dem Publikum in den Klängen, die rund und ausgewogen schwingen. Hier zieht der Chor voller Spannung bis zum Schluss durch. 'Somebody loves me' im Anschluss klingt ganz ohne Begleitung ebenfalls rund. Man fragt sich, ob der Chor sich A-Cappella wohler fühlt? Nach eigener Aussage ist diese Art von Chormusik auch sein Schwerpunkt.
Mit 'Good night sweetheart' setzten der Chor und sein Dirigent Dmitri Prokhorenko dem festen Programm ein würdiges Ende. Sowohl klanglich als auch sprachlich zeigen sich die Sängerinnen und Sänger von ihrer stärksten Seite. Mit einem Lächeln auf den Lippen entlassen sie Ihre Zuhörer nach drei Zugaben in den Sonntagmittag.' |
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Das Jahr 2005 war ein besonderes Jahr:
Der Liederkranz beging sein 175-jähriges Jubiläum und das Cocktail Vocale gehört nun auch schon zehn Jahre zur Chorvereinigung.
Das wurde gebührend gefeiert, unter anderem beim Festkonzert am 3. Oktober in der Stadthalle.
Es gaben vier Chöre ihr Bestes: der Schulchor der Realschule Eschenried unter Leitung von Herrn Fritz, Musiklehrer an der Realschule,
der gemischte Projektchor, der Männerchor des Liederkranzes und natürlich das Cocktail Vocale, alle drei Chöre unter der Leitung von Dmitri Prokhorenko. |
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Das Festkonzert war ein voller Erfolg und hat allen Beteiligten und den Zuschauern viel Freude gemacht. Hier einige Bilder vom Auftritt des Cocktail Vocale. |
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Jörg führte wie so oft gekonnt durch unser Programm. |
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Zitat aus der Kreiszeitung/Böblinger Bote vom 5. Oktober 2005:
...Seit zehn Jahren singt der kleine, aber feine Chor Cocktail Vocale im Liederkranz. Mit schwungvoller Eleganz präsentierte man Hits zwischen 1930 und 1990, von "Es löscht das Meer die Sonne aus" bis zum "Millionär" der "Prinzen".
Bekanntes wurde virtuos geboten.... |
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Die Tenöre gaben ihr Herzblut dahin bei der italienischen Version des 50er-Jahre-Hits "Marina". |
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Beim kolumbianischen "Prende la vela" gibt Dmitri seine "betörende Opernstimme" (Zitat Sindelfinger Zeitung) zum Besten. |
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Jubiläumskonzert-Vorbereitung in Balingen
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Um gesanglich fit zu sein für das große Jubiläumskonzert im Oktober fuhren wir im September für ein Wochenende zum Intensivtraining nach Balingen
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